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Tola holds colour swatches whilst observing designs pinned to the wall in her workspace.
Anwenderberichte

Visionen sichtbar machen: Ein Interview mit Tola Ojuolape

2 Minuten Lesezeit
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Tola holds colour swatches whilst observing designs pinned to the wall in her workspace.

Zusammenfassung

Tola Ojuolape lebt in London und verknüpft als Innenarchitektin ihr kreatives Talent mit einem reichen kulturellen Erbe. Hier gibt Tola uns Einblicke in ihren Prozess und den einzigartigen Ansatz ihres Studios, das für seine bodenständigen, haptischen, warmen Designs bekannt ist.

Kreativität und Kultur als Grundlage

Schon in jungen Jahren war Tola kreativ und wurde auch ermutigt, ihren Ideen nachzugehen. Sie beschäftigte sich mit Kunst und Bauwesen und studierte schließlich fünf Jahre Innenarchitektur. Tola hat nigerianische Wurzeln, wuchs aber in Irland auf und hatte in ihrer Kindheit und Jugend nur wenig Kontakt zu Afrika. In ihren Zwanzigern reiste sie dann zum ersten Mal dorthin, um mehr über ihre Wurzeln und ihr kulturelles Erbe zu erfahren – eine Erfahrung, die ihre Designs tiefgreifend beeinflussen sollte.

Der kreative Prozess: Geschichten erzählen

Für Tola beginnt ein Projekt mit einer überzeugenden Geschichte und einer „großen Idee“. Das ist die Grundlage für ihren kreativen Prozess und bestimmt die Materialien, die Oberflächengestaltung und die Atmosphäre eines Raumes. In ihren Entwürfen legt sie von Beginn an großen Wert auf Materialität und Haptik. Sie und ihr Team nutzen verschiedenste Inspirationsquellen, darunter die Natur, Architektur, Geschichte, Mode sowie Städte, die sie besucht hat.

Nahaufnahme von Tola, die auf ihren Arbeitsplatz hinunterblickt.

Tola an ihrem Arbeitsplatz

Um ihre Ideen schnell umzusetzen und Pläne in 3D-Modelle zu verwandeln, nutzen Tola und ihr Team SketchUp. So können sie verschiedene Materialien und Oberflächen ausprobieren, ohne das Projektbudget aus dem Blick zu verlieren. SketchUp ist für Tola ein unverzichtbares Programm für die Zusammenarbeit mit ihren Kund:innen, die oft keine Übung darin haben, Architekturpläne zu lesen oder sich einen noch nicht existenten Raum vorzustellen. 3D-Modelle machen ein Projekt ansprechender und geben den Kund:innen zugleich das Gefühl, Teil des Prozesses zu sein.

Bahnbrechende Funktionen und Innovationen

Tola ist bereits seit über zehn Jahren als Innenarchitektin tätig und hat ein intuitives Gespür für Design entwickelt. Deshalb versteht sie schnell, was ihre Kund:innen brauchen, um sich in einem Raum wirklich wohl und geborgen zu fühlen. Oft sind das warme Farben und Naturmaterial wie Holz oder Stein.

Tola hält Stoffproben verschiedener Materialien und einen Holzblock in den Händen.

Tola sucht nach Material für ein Projekt

Tola hebt einige Funktionen von SketchUp hervor, die für ihre Arbeit „bahnbrechend“ waren:

  • Umgebungsverdeckung: Mit dieser Funktion kann Tola Schatten erzeugen und den Raum modellieren, bevor sie Texturen oder Oberflächen anwendet. Das spart Zeit bei der Erstellung von Kundenpräsentationen. 

  • Folge mir: Diese Funktion hat sich als hilfreich für abgerundete, geschwungene Elemente erwiesen, die Tola in ihren natürlichen Designs oft einsetzt.

  • Künstliche Intelligenz (KI): Tola ist überzeugt, dass KI die Zukunft ihres Berufs ist. Die KI in SketchUp hat sie bereits eingesetzt, um die Beleuchtung eines Raums zu verändern und ihn in nächtliches Licht statt Tageslicht zu tauchen. Ein solcher Prozess hätte zuvor mit einem Visualizer oder einem separaten Plugin viel Zeit in Anspruch genommen. Sie sieht künstliche Intelligenz als Möglichkeit, effizienter zu arbeiten und ihren Kund:innen mehr Optionen zu präsentieren.

  • 3D Warehouse: Mit 3D Warehouse in SketchUp lassen sich einem Modell zum Beispiel ganz einfach Pflanzen hinzufügen. Dass man Dateigrößen einsehen, Dateien komprimieren und weitergeben kann, ist für eine gute Zusammenarbeit von unschätzbarem Wert.

Auf dem Bildschirm eines Laptops ist ein SketchUp-Modell eines Innenraums zu sehen, an dem Tola arbeitet.

SketchUp-Modell eines Innenraums

Ein Kreis schließt sich: The Africa Centre

Außenfassade des Africa Centre mit Tischen und farbenfrohen Stühlen davor.

Das Africa Centre

Das Africa-Centre-Projekt war für Tola ein Meilenstein und hat „einen Kreis geschlossen“. Nachdem sie immer wieder Kontakte zu Veranstaltungen und Orten mit Afrikabezug geknüpft hatte, wurde sie schließlich für dieses Projekt angefragt. Das Africa Centre war 1961 gegründet worden und wollte sich neu erfinden. Tolas Hintergrund und ihre beruflichen Erfahrungen passten perfekt dazu.

In diesem Projekt konnte sie ihr Fachwissen mit dem kulturellen Wissen verbinden, das sie auf ihren Reisen gesammelt hatte. Ziel war es, eine Geschichte zu erzählen, die die Vielfältigkeit des afrikanischen Kontinents aufzeigt. Und das Projekt war ein Erfolg. Besondere Freude bereitet es ihr, zu sehen, wie positiv die Menschen auf den von ihr geschaffenen Raum reagieren. Sie ist sehr zufrieden damit, dass das Design und einzelne Details wie zum Beispiel eine bestimmte Leuchte auch Jahre später noch gut aussehen.

Wenn Sie weitere Geschichten wie die von Tola lesen möchten, besuchen Sie Your Vision Realized („Visionen verwirklichen“) und lassen Sie sich inspirieren.

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